Felis Noctis
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Felis Noctis

Harry Potter Fanfic, spielt während „Der Gefangene von Askaban” im Frühling

„Krummbein!”

So leise und durchdringend sie konnte rief Hermine Granger nach ihrem Kater, während sie sich in die Ziernische duckte. Dunkelheit kleidete die hohen Gänge des Schlosses aus, als hätte jemand ganz Hogwarts mit schwarzer Tinte geflutet. Irgendwo stand ein Fenster offen, durch das ein kühler Frühlingswind herein pfiff. Sie zog ihr Nachthemd enger um sich.

„Krummbein”, zischte Hermine nochmals, und legte sich im Geiste bereits einen passenden Lähmungsfluch zurecht. Ihre Hand fasste den Zauberstab fester. Dieser verdammte Kater! Für gewöhnlich schlief er ruhig zu ihren Füßen auf der Bettdecke. Aber heute war ihm scheinbar nach einer Wanderung zumute. Mitten in der Nacht. Durch ein Schloss voller Zauberei und umtriebiger Geister. Großartig.

Hermines nackte Füße patschten über die kalten Fliesen als sie in eine Nische auf der gegenüberliegenden Seite huschte. Das Herz schlug ihr bis zum Hals. Schülern war es verboten, sich nachts in den Gängen aufzuhalten. Und selbst nach all dem, was ihr an der Seite von Ron und Harry schon widerfahren war und was sie getan hatte, widerstrebe es ihr tief in ihrem Innern immer noch Regeln zu verletzen. Aber die Sorge um Krummbein überwog. Vorsichtig streckte sie den Lockenkopf aus ihrem Versteck und linste in den nächsten Quergang. Wo soeben ein buschiger Schatten tänzelnd hinter einer Ecke verschwand. Da war er! Es musste Krummbein sein. Miss Norris, die Katze des Hausmeisters, hatte eine viel schlankere Silhouette. Hermine löste sich aus ihrem Versteck, und rannte ihm so leise wie möglich hinterher. Einen Augenblick lang wünschte sie sich Harrys unsichtbaren Umhang, aber dafür war es jetzt zu spät. Sie erreichte das Ende des Quergangs gerade als der buschige Schweif in der einen Spalt weit offenen Tür eines Klassenzimmers verschwand. Die junge Hexe folgte ihm.

Das Klassenzimmer lag in einem dumpfen Schein, der vom Mondlicht stammte das sich auf den Schilden und Gläsern entlang den Wänden widerspiegelte. Offenbar hatten die Hauselfen hier noch nicht aufgeräumt. Auf einigen Tischen lagen noch Fetzen von Pergamenten, Bücher hinten unordentlich in den Regalen und der große Schrank in der Ecke stand weit offen. Krummbein stand, erhaben wie ein kleiner Löwe, auf dem Lehrertisch an der Stirnseite des Raumes. Sein bulliger Kopf fuhr herum, und als er Hermine sah warfen seine glänzenden Katzenaugen ihr einen zornigen Blick zu.

„Okay”, sagte Hermine, und versuchte dabei nicht zu wütend zu klingen, „Du hattest deinen Spaß. Aber jetzt kommst du mit, bevor ich noch wegen dir…”

Geräusche auf dem Gang ließen sie jäh verstummen. Siedendheiß schoss die Erkenntnis durch ihre Glieder. Jemand kam. Es blieb ihr keine Zeit zum Überlegen, mehr aus Reflex als aus Denken kletterte sie in den Schrank und zog dessen Tür zu. Sie kauerte sich in der Dunkelheit zusammen, wartete, lauschte.

Die Tür des Klassenzimmers quietschte leise. Dann traf sie auf den Rahmen. Ein Schlüssel klickte in einem schweren Schloss. Hermine fühlte einen eisigen Kloß in ihrem Magen.

Etwas Weiches fiel zu Boden. Krummbein raunte halblaut. Dann Stille. Und leises Schmatzen.

Hermine wartete bis ihr Herz nicht mehr aus ihren Rippen springen wollte. Dann wagte sie es, leise den Schrank einen Spalt weit zu öffnen. Der Winkel erlaubte es ihr den Blick auf das Lehrerpult, wo Krummbein immer noch saß. Und vor ihm eine zweite Katze, deren Gesicht er hingebungsvoll leckte. Hermine atmete erleichtert aus. Zumindest war sie nicht entdeckt. Aber jemand hatte die Tür von außen verriegelt. Auch wenn sie die richtigen Zauber kannte um diesem Problem zu begegnen, musste sie doch warten bis sie sicher sein konnte, dass derjenige nicht mehr auf dem Gang lauerte. Sie seufzte halblaut, streckte sich ein wenig um lehnte sich gegen dir Rückwand des Schrankes. Bis ein kratziges Fauchen ihre Aufmerksamkeit weckte. Behutsam öffnete sie den Schrank ein wenig. Licht fiel zu ihr herein. Und erschrocken schnappte Hermine nach Luft.

Die fremde Katze, ein zierliches getigertes Ding, hockte am Rand des Lehrerpults. Den Hintern hoch in die Luft gereckt, und den Schwank lasziv zur Seite gelegt. Direkt dahinter ragten Krummbeins buschige Ohren auf und sein Schmatzen tönte seltsam laut in Hermines Ohren. Sie spürte förmlich wie ihre Augen sich weiteten.

Hermine wusste alles über Katzen, selbstverständlich auch wie sie sich paarten. Dass der Kater die Katze am Genick packte und sie bestieg solange sie wehrlos dalag. Das Ganze hatte mehr von einer Vergewaltigung als von Romantik.

Krummbein dagegen schien ein exzellenter Liebhaber zu sein. Zumindest nach dem verklärten, seligen Ausdruck auf dem Gesicht der Katze zu urteilen. Sie ließ ihn noch eine ganze Weile gewähren, dann drehte sie sich vor ihm auf den Rücken. Krummbein beugte sich über sie, und versenkte sein plattes Gesicht in das weiche Fell ihres Bauches. Hermine brauchte einen Moment um zu begreifen was ihr Kater da tat. Er leckte der Katze die Nippel.

Ein seltsames Kribbeln stieg in der jungen Hexe auf. Ein Verlangen das sie schon oft gespürt, dem sie aber kaum je nachgegeben hatte. Hogwarts war kein Ort für Sex, auch wenn der theoretische Aspekt theoretisch auf dem Lehrplan stand. Doch selbst die harmlosesten Anatomiebücher waren im Laufe der Zeit von moralisch besorgten Lehrkräften an entsprechender Stelle zensiert worden. Außerdem schliefen die Geschlechter getrennt von einander. Und wenn man nicht gerade von den richtigen Neigungen befallen war, wie man sie den Patavi-Schwestern nachsagte, wurde es schwierig sich ein wenig Privatsphäre zu bewahren. In einer solchen Umgebung wurde jeder Anflug von Lust wirklich reizvoll.

Hermine brachte es nicht fertig, den Blick vom Liebesspiel der Katzen abzuwenden. Krummbein verwöhnte seine Auserwählte nach allen Regeln der Kunst. Leckte sie, beknabberte ihre Flanken, umspielte ihre Ohren. Immer wieder stieg er prüfend auf sie, doch jedes Mal zog sie sich wieder zurück und wippte mit dem Kopf. Hermine kam es vor, als wolle die Katze sagen: „Noch nicht, mein Lieber, noch nicht. Aber die Richtung stimmt.”

Hermine saugte gierig an ihrer Unterlippe. Seltsame Gefühle breiteten sich in der jungen Hexe aus. Unruhig trat sie von einem Bein auf das andere, wobei der Schrank leise quietschte. Bald spürte sie einige Tröpfchen, dort wo sich die Hitze zwischen ihren Schenkeln sammelte.

„Das kann doch nicht sein”, dachte sie unsicher „Es können mich doch keine Katzen anmachen. Ich bin doch nicht pervers!”

Aber dann drängten sich andere Überlegungen dazwischen. Sie war bereits selbst eine Katze gewesen, zum Teil. Nach dem dummen Versuch mit dem Vielsafttrank. Im Jahr darauf hatte sie Krummbein gekauft. Und sie mochte es, wenn er zwischen ihren Beinen schlief. Konnte das bedeuten, dass…?

Ein helles Maunzen lenkte ihre Aufmerksamkeit erneut auf die Katzen. Krummbein hatte seine Nase wieder zwischen den Beinen seiner Gespielin versenkt, doch leckte er nun hörbar schneller. Die getigerte Katze schlug ihre Krallen tief in das zerschundene Holz des Pultes. Sie fletschte die Zähne, schloss die Augen und schien sich gänzlich auf Krummbeins Zunge zu konzentrieren.

Hermine hielt es nicht länger aus. Hastig krempelte sie ihr Nachthemd auf und zog ihre Unterhose in die Kniekehlen.

„Sieht mich ja keiner”, flüsterte sie um sich selbst zu beruhigen. Dann nahm sie ihren Zauberstab, führte ihn an ihre Lippen und hauchte: „Vibros”

Das schmale Holz begann wild zu zucken. Schnell klemmte sie es zwischen ihre Beine. Sie war so feucht, dass der glatte Stab sofort zwischen die Lippen ihres anderen Mundes rutschte. Das wilde Zucken traf ihren nackten Schoß. Hermine seufzte erleichtert auf.

Für einen Moment streichelte sie über die wenigen flaumigen Haare, die sie über ihr feuchtes Hügelchen legten, dann wanderten ihre Hände höher. Ihre kühlen Finger schoben den Trainings-BH zur Seite und legten sich um ihre hart aufragenden Nippelchen, und währenddessen ließ sie die Katzen keinen Moment aus den Augen.

Die Getigerte hatte nun anscheinend genug von den halben Sachen. Sie stupste Krummbein einen halben Schritt zurück, reckte ihm wieder ihren Hintern hin und raunte tief und brünstig. Der schwere Kater sprang auf sie, und diesmal ließ sie ihn gewähren. Als Krummbein in den Nacken seiner Geliebten biss, und genüsslich in sie eindrang, glaubte Hermine ihn gleichfalls spüren zu können. Sie liebkoste ihre Brüstchen, streichelte ihren Bauch. Mochte, sehnte, wollte es so sehr.

Vor ihren Augen, auf dem Lehrerpult, genoss die getigerte Katze sichtlich was Krummbein ihr zu bieten hatte. Die Hüften des dicken Katers pumpten wie besessen. Und bei jedem Stoß raunte die Getigerte voller Verzückung. Hermine beobachtete neidisch wie der Katze die Zunge aus dem Mäulchen hing, fast meinte sie darin ein gieriges Lächeln zu sehen.

Hermines Finger bewegten sich schneller und schneller. Nichts schien genügen ihrer Gier Herr zu werden. Sie schnappte nach Luft, Schweiß rann trotz der Kälte über ihre zarte Haut. Ihr Leib verlangte mehr und immer mehr. Das erbärmliche Zucken ihres Zauberstabs reichte längst nicht mehr. Sie griff nach dem Holz, wobei es erlahmte, und steckte es quer zwischen ihre Zähne. Seidige Aromen von Reben und ihren intimsten Säften breiteten sich köstlich in ihrem Mund aus. Halb träumend, halb irrwitzig lehnte sie an der Innenwand des Schrankes. Wie besessen arbeiteten ihre Finger in ihrem Schoss, während duftende Nässe innen an ihren Schenkeln hinab strömte. In der Hitze ihres engen Verstecks roch sie ihre eigene Lust, vermischt mit Schweiß und staubigem Pergament. Ihre Finger gruben sich tief in sie, kamen wieder hervor und verschmierten die schleimigen Sekrete auf ihrem Gesicht, nur um gleich darauf wieder schmatzend in ihrem Liebesdöschen zu verschwinden. Aus halb geschlossenen Augen beobachtete sie die wild bumsenden Katzen. Krummbein gab sein äußerstes, seine flauschigen Hüften stießen ein letztes Mal vor. Für einen Moment schien es, als würde die Zeit selbst still stehen. Die getigerte Katze stieß einen jaulenden Freudenschrei aus. Hermine fühlte wie eine ungeheuere Spannung sich in ihr löste. Wie ein Gummiband, das seit Jahren in einer Schleuder immer weiter gespannt wurde, schnellte es zwischen ihre Schenkel. Ein grunzender Schrei verließ ihre Kehle. Wellen von Gluthitze und Frostbrand wogten durch ihren Körper. In ihrem Kopf trafen sie aufeinander, und sprengten ihr buchstäblich die Schädeldecke ab. Alle Kraft verließ sie. Ihre Knie knickten ein und sie sackte aus dem Schrank. Ihr nasser Zauberstab kullerte über den Boden. Hermine lag halbnackt auf den kalten Fliesen, ein breites Grinsen auf ihren Lippen, und fühlte sich unsagbar leicht.

Die getigerte Katze sprang an ihre Seite. Hermine bemerkte es nicht sofort. Sie wollte den Arm heben um sie zu streicheln, doch fand sie keine Kraft dafür. Dann begannen die Konturen der Katze zu verlaufen. Hermine blinzelte, aber es war keine Einbildung. Denn im nächsten Augenblick kniete Professorin McGonagall neben ihr. Nackt, bis auf ihre viereckige Brille.

„Geht es ihnen gut, Miss Granger?”

Eisiger Schrecken fuhr durch die junge Hexe. Sie wollte aufspringen, doch das feuchte Höschen um ihre Knie brachte sie zu Fall. Halb krabbelnd, halb fallend, schob sie sich fort, bis sie mit dem Kopf gegen den Schrank stieß. Dort erschrak sie ein zweites Mal und drückte schnell beide Hände zwischen ihre Beine. Ihr Kopf leuchtete feuerrot.

„Für Schamgefühl ist es jetzt ein wenig spät, meinen sie nicht, Miss Granger?”, fragte die Professorin naserümpfend. Sie erhob sich elegant und machte sich erst gar nicht die Mühe ihre Blöße zu bedecken. Hermine wollte eigentlich nicht hinsehen, brachte es aber nicht fertig ihre Neugier zu bezwingen. Zaghaft hob sie den Blick, ihre Wangen brannten noch wie Schmiedeesse. Und was sie sah, überraschte sie.

Man sah Professor McGonagall ihr Alter an, aber auf eine gute Weise. Alles saß am richtigen Platz, und die fast weiße Haut bot einen beeindruckend Kontrast zu dem schwarzen Haar und der umgebenden Dunkelheit. Hermines Blick tastete sich nach oben, über die straffen Schenkel und die buschigen Schamlocken in denen noch die Feuchtigkeit glitzerte. Die Brüste der Professorin erweckten ihr besonderes Interesse. Sie konnte nur hoffen, in diesem Alter noch über eine solch ebenmäßige Form zu verfügen. Fast schienen sie spitz aufzuragen. Und ein winziges Tröpfchen Blut sickerte aus einer kleinen Bisswunde.

„Sie werden noch feststellen, dass es gerade im Alter durchaus seine Vorzüge hat, als Hexe geboren zu sein.”, dozierte Professor McGonagall, als hätte sie Hermines Gedanken gehört. Beiläufig öffnete sie eine Schublade des Pultes und nahm eine kleine Schachtel heraus. Sie wühlte etwas mit den Fingern darin herum, und bugsierte schließlich eine kleine Tablette in ihren Mund. Hermine kannte solche Schachteln. Aus dem Nachtkästchen ihrer Muggelmutter. Anti-Baby-Pillen! Bedeutete das, Krummbein könnte Professor McGonagall…?

„Es tut mir leid, sie erschreckt zu haben.”, fuhr die Professorin fort, während sie ohne Eile durch das Zimmer schritt und sich über einen Haufen Stoff beugte, der sich als ihre Kleider entpuppte. „Aber andererseits sollten sie sich um diese Zeit längst im Bett aufhalten. Ich möchte meinem eigenen Haus nur ungern Punkte abziehen. Darum schlage ich vor, dass wir diese Sache auf sich beruhen lassen. Letztlich könnte man sagen, dass wir beide etwas aus dieser Sache gewonnen haben.”

Sie stieg in ihren karierten Unterrock, und zog sich dann das Nachthemd über den Kopf. Im Nu war sie wieder die strenge Hauslehrerin von Gryffindor, als wäre in dieser Nacht nichts Außergewöhnliches geschehen. Auch wenn ihr Gang beschwingter wirkte.

Hermine saß noch an den Schrank gelehnt auf dem Boden wie zuvor. Ihr Kopf schien vor Fragen platzen zu wollen, doch wagte sie es nicht eine zu stellen.

Professor McGonagall trat vor sie, und streckte ihr eine Hand entgegen. Hermine ergriff sie, ungeachtet dessen wie klebrig ihre eigene war. Noch immer leuchtete ihr Gesicht glutrot.

„Falls sie sich fragen, es ist für einen staatlich registrierten Animagus keineswegs verboten. Es gilt nur nicht als sonderlich schicklich. Doch wage ich zu behaupten, dass sie mittlerweile auch ein gewisses Verständnis für die Bedürfnisse ihres Körpers entwickelt haben, nicht wahr?”

Hermine nickte verlegen. DIESES Gespräch hatte sie schon längst mit ihrer Mutter gehabt. Und war dabei nicht annähernd so rot geworden.

„Dann darf ich also davon ausgehen, dass diese Nacht als Geheimnis zwischen uns dreien bleiben wird?”

„Aber ja”, nickte Hermine erleichtert.

„Um Krummbein werde ich mir vorläufig keine Sorgen machen”, meinte Professor McGonagall „Im Gegensatz zu einem Mann kann er schweigen.”

Hermine kicherte leise, während die Professorin einen Schlüssel aus der Tasche ihres Nachthemds zog und das Klassenzimmer aufschloss. Sie linste durch den Spalt, ehe sie Hermine ein Zeichen gab und dann erst selbst hindurch schlüpfte. Krummbein marschierte wie ein stolzer Eroberer voraus.

„Gute Nacht Miss Granger,” verabschiedete sich Professor McGonagall „Und falls sie wieder einmal zusehen möchten, wäre es höflicher vorher zu fragen.”